Das muss auf den Rechner: Die Software-Tipps des Jahres 2009

Woche für Woche präsentieren wir hier unsere aktuellen Software-Tipps. In einem Jahr sammelt sich da so einiges an Programmen an, und so kurz vor Silvester ziehen wir natürlich auch bei OnSoftware eine Bilanz. Wir stellen die Software-Perlen des Jahres 2009 vor, die möglicherweise nicht in irgendwelchen Top-10-Listen auftauchen, aber trotzdem auf keinem Rechner fehlen sollten.

Music Editor Free bearbeitet beliebiges Audiomaterial mit zahlreichen Werkzeugen. Darüber hinaus nimmt der kostenlose Soundeditor Musik auf sowie rippt und brennt Audio-CDs. Mit verschiedenen Werkzeugen und Effekten wie Vibrato, Chor, Nachhall, Flanger oder Phaser verfremdet man das Ausgangsmaterial. Außerdem entfernt die Software störendes Rauschen oder verändert Abspielgeschwindigkeit und Lautstärke. Mit der Brennfunktion erstellt man direkt aus dem Programm heraus Audio-CDs.

Mit Haihaisoft Universal Player holt man sich einen flexiblen Multimedia-Player auf den Rechner. Die kostenlose Software spielt alle gängigen Video- und Audioformate ab. Auch vor Flash-Videos und QuickTime-Dateien schreckt die Freeware nicht zurück. Haihaisoft Universal Player bietet klassenübliche Bedienelemente und kommt mit nahezu allen Mediaformaten zurecht. Damit nicht genug, eignet sich Haihaisoft Universal Player zudem als vollwertiger DVD-Player. Das universelle Abspielgerät vereint namhafte Klassiker wie Windows Media Player, RealPlayer, QuickTime Player, PowerDVD und spezielle Flash Video Player unter einer Haube – wenn auch manche Komfortfunktion fehlt.

Die Anti-Spyware-Software Ad-Aware feierte im diesem Jahr ihren 10. Geburtstag. Der Hersteller beglückte die PC-Gemeinde Anfang 2009 mit der kostenlosen Anniversary Edition. Die Freeware scannt auf dem kompletten Rechner nach Schnüffel-Programmen und überwacht im Hintergrund den Datenverkehr. Ein empfehlenswerter und vor allem preisgünstiger Schutz vor unerwünschten Spionen auf dem PC.

Die Software Microsoft Word gehört zu den beliebtesten Textverarbeitungsprogrammen auf dem PC. Dumm nur, wenn sich ein Word-Dokument plötzlich nicht mehr öffnen lässt – verursacht durch eine fehlerhafte Kopie, einen Speichervorgang oder einen fehlerhaften Download. Die kleine Freeware Repair My Word kann in solchen Fällen helfen. Die Software liest auch defekte Word-Dokumente aus und speichert deren Inhalt als Text-Datei ab. So holt man im Notfall möglicherweise wichtige Word-Dateien aus dem virtuellen Nirwana zurück. Eine Garantie gibt es bei Repair My Word natürlich nicht.

Das Internet, so großartig es ist, hat auch seine Tücken: Oft genug tummeln sich auf Webseiten und in Chats eher zweifelhafte Zeitgenossen. Gerade für Kinder eine Gefahr. Um trotzdem den Anschluss im sozialen Webnetzwerk nicht zu verlieren, empfiehlt sich für jüngere Surfer die 2009 erschienene Chat-Software Windows Live Messenger für Kids. Jeder neue Kontakt muss von den Eltern bestätigt werden, Telefon- und Webcam-Funktion sind in der Freeware deaktiviert. Sollte der Nachwuchs beim Chatten ein Problem haben, bringt Windows Live Messenger für Kids einen Notruf-Knopf mit. Eine empfehlenswerte Software für kommunikationsfreudige Kinder.

Lust auf Trucker-Romantik? Wer den Ruf der Straße in sich hört, aber keinen LKW-Führerschein hat, steigt eben mit dem Euro Truck Simulator in die virtuelle Zugmaschine. Am Steuer des Trucks erfüllt man Lieferaufträge und muss dabei Kosten sowie Radarfallen im Auge behalten. Nur wer effizient handelt, kommt zu einem neuen Truck oder stellt sich einen kompletten Fuhrpark zusammen. Der ganz normale Trucker-Stress eben.

Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7. Wer kein Geld oder keine Lust auf einen Umstieg hat, aber trotzdem in den Genuss des Windows-7-Designs kommen will, greift zu Seven Remix XP. Das kostenlose Theme imitiert auf XP-Rechnern den Desktop des aktuellen Windows-Betriebssystems – inklusive Startbildschirm, Systemtönen, Mauszeigern und angepasster Taskbar. Neue Funktion darf man trotz der glitzernden Oberfläche natürlich nicht erwarten.

Screensaver braucht in Zeiten von Flachbild-Monitoren technisch gesehen kein Mensch mehr. Trotzdem, auch im Jahr 2009 ist ein schöner Bildschirmschoner das i-Tüpfelchen auf einem kompletten PC. So wie AJ ScreenSaver. Die Freeware schmückt den Desktop in Arbeitspausen mit einer große Auswahl an originellen Uhren. Vor allem die Handwritten Clock von AJ ScreenSaver hat es der Redaktion angetan: In diesem Modus zeichnet der Bildschirmschoner die aktuelle Uhrzeit auf den Monitor.

Und dann war da noch…

Der Titel “Erfolgreichste Software des Jahres 2009, die es gar nicht gibt” geht an DesktopInTouch. Die Freeware soll angeblich herkömmliche Monitore in berührungsempfindliche Bildschirme verwandeln und Multitouchfunktionen wie das iPhone bieten. Leider handelte es sich bei DesktopInTouch um unseren Aprilscherz. Trotzdem: Tausende User wollten sich diese fantastische Software herunterladen, auch Spiegel Online war DesktopInTouch eine Erwähnung wert. Vielleicht sollte mal jemand so eine Anwendung programmieren.

Fröhliche Weihnachten und  ein frohes neues Software-Jahr!

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