Kostenlose Alternativen zu Microsoft Word

Microsoft Word gilt seit vielen Jahren als Standard in Sachen Textverarbeitung. Kaum ein Büro, das die Microsoft-Textverarbeitung nicht nutzt. Wer Kosten sparen will, oder sich auch aus anderen Gründen lieber kein Office-Paket zulegen möchte, steigt inzwischen guten Gewissens auf Open-Source-Programme um. Es gibt in diesem Bereich leistungsstarke Textverarbeitungsprogramme, die in der Regel auch vollständig kompatibel zum Marktführer Word sind.

Heraus ragt der Pioneer OpenOffice. Die kostenlose Alternative zu Microsoft Office kommt selbst in der jüngsten Betaversion stabil und äußerst leistungsfähig daher. Praktisch alles, was Microsoft Office kann, kann Open Office schon lange. Das Paket enthält fünf Programme, welche die gesamte Bandbreite in Sachen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikerstellung und Datenbanken abgedecken. Darüber hinaus ist auch die PDF-Unterstützung ausgereift: Bei OpenOffice muss man nicht wie beim Konkurrenten Word auf kostenpflichtige Add-Ons zurückgreifen.

IBM Lotus Symphony enthält die wichtigsten Komponenten eines Office-Programms. Textdokumente, Tabellen und Präsentationen vereint das kostenlose Paket in einer Programmoberfläche. Die Freeware bildet im Büroalltag trotz gelegentlicher Aufhänger auch eine gute kostenlose Alternative zur Office-Suite von Microsoft.

AbiWord ist nicht nur mit Windows und Mac kompatibel, die Software kommuniziert auch mit Word Perfect und Palm OS. Funktionsmäßig reicht AbiWord zwar nicht an Word oder OpenOffice heran, für eine einfache Textverarbeitung reicht es aber. Ist einem die schlanke Software allerdings zu mager, stehen zahlreiche freie Plug-Ins für Zusatzfunktionen bereit.

Jarte basiert auf dem beliebten Text-Werkzeug WordPad von Microsoft. Das freie Textverarbeitungsprogramm setzt man sowohl vom PC als auch vom USB-Stick aus ein und öffnet damit alle Word-kompatiblen Dokumente auch unter Windows Vista. Zusätzlich zum beliebten WordPad enthält es eine eigene Korrekturfunktion und exportiert Texte auch als HTML- oder PDF-Datei.

Mac-Nutzer finden natürlich auch kostenlose Word-Alternativen, allen voran das Office-Paket Neo Office.  Die Software ist  momentan die umfangreichste und beste Alternative zum Office-Paket von Microsoft. Neo Office unterstützt inzwischen auch den Import von Bilddateien direkt aus der Kamera oder dem Scanner. Nicht selbstverständlich, aber sehr willkommen ist in Neo Office auch die Unterstützung von QuickTime-Videos.

Textverarbeitung online

Ein Kapitel für sich bilden Textverarbeitungsprogramme über das Internet. Wie viele Webapplikationen sind die Online-Textverarbeitungsprogramme oft für die Teamarbeit gedacht.

Das Flaggschiff Google bringt mit Google Docs eine eigene Online-Software. Mit der Textverarbeitung in Google Docs kann man über das Internet Dokumente erstellen, bearbeiten, teilen und veröffentlichen. Allerdings bietet das Online-Werkzeug über den täglichen Bedarf hinaus keine ernste Alternative zu einem Desktop-Programm.

Ein ähnliches Konzept verfolgt Zoho. Hier findet man zwanzig kostenlose Online-Büroprogramme inklusive Textverarbeitung. In Sachen Benutzerfreundlichkeit hinkt Zoho leicht hinter den Marktführern hinterher, dafür besitzt die Anwendung aber ganz ordentliche Importfunktionen.

In Think free findet man Online-Büroanwendungen, die mit Hilfe eines auf dem Nutzer-PC installierten Clients funktionieren. Das in Java geschriebene Programm läuft allerdings auf manchen Rechnern etwas schwerfällig.

AjaxWrite nutzt den Browser als Textblatt. Der Nachteil liegt auf der Hand: Sobald die Onlineverbindung lahmt, wird das Schreiben über eine Web-Anwendung zur Tortur.

Peepel basiert auf dem gleichen Prinzip. Auch hier muss man sich als Nutzer bei einem fremden Anbieter registrieren lassen, bevor man an den virtuellen Schreibtisch darf.

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