So druckt man Webseiten originalgetreu aus

Eine bei Webbrowsern chronisch vernachlässigte Funktion ist der Ausdruck von Webseiten. Ob Mozilla Firefox, Internet Explorer, Chrome oder Opera – alle protzen bei Versionssprüngen mit eindrucksvollen Neuerungen. Doch um eine Seite originalgetreu aufs Papier zu bringen, muss man leider immer noch auf Drittlösungen zurückgreifen.

Die Browser nutzen aus historischen Gründen beim Ausdruck ein auf  längere Texte optimiertes Format. Dass Internetseiten heutzutage aufgemotzte Multimediaspektakel mit massig Bildmaterial sind, haben die Entwickler wohl etwas verschlafen. So sieht etwa unsere mit viel Liebe zum Detail entwickelte Softonic-Seite beim Ausdruck mit Mozilla Firefox 4 so aus:

Man will es kaum glauben. Um Internetseiten vernünftig auszudrucken, macht man deshalb besser einen großen Bogen um die Druckfunktion. Für Mozilla Firefox führen verschiedene Add-ons viel schneller zum Ziel. Mit iWeb2x – Printer Friendly Web (Win/Mac) speichert man die gezeigte Webseite zum Beispiel wahlweise als PDF oder als Bilderserie.

Die mit der Software gespeicherten Dateien öffnet man anschließend mit einem kostenlosen Betrachter wie dem Foxit Reader (PDF) oder irfanView (Bilder) und druckt sie anschließend einfach aus. Für Bilder kann man alternativ auch die Screenshot-Helfer Fireshot und ScreenGrab (Win/Mac) nutzen. Fireshot gibt es glücklicherweise auch für den Internet Explorer.

Statt an Browser gebundene Programme kann man auch gleich zu einem leistungsfähigen Screenshot-Werkzeug greifen. Ganz ohne Software kommt man mit dem Webdienst Scieweavers iWeb2Print aus. Man gibt einfach die gewünschte Adressse, das Papierformat und die Bildoptionen an und bekommt nach einem Klick auf Convert die Webseite als PDF-Download serviert.

Das Ergebnis kann sich im Vergleich zur Browser-Druckfunktion auch wirklich sehen lassen:

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