Stromspar-Tricks für PC-Anwender

Im Zeitalter steigender Öl- und Energiepreise wird das Thema Stromsparen am PC zunehmend interessant. Am einfachsten spart man Strom durch die Auswahl möglichst energiesparender PC-Komponenten. Hersteller wie Intel und AMD beispielsweise implementieren in ihre Prozessoren und Chipsätze ausgefeilte Stromspar-Mechanismen, genannt Speedstep oder Cool’n’Quiet. Doch nur mit entsprechender Software-Unterstützung durch das BIOS des Rechners und des Betriebssystems reizt man das volle Energiespar-Potenzial aus.

Moderne Betriebssysteme wie Windows Vista und XP bieten zahlreiche Optionen, mit denen man den Energiebedarf des eigenen Rechners senken kann. Mit wenigen Mausklicks in der Systemsteuerung zügelt man den Leistungshunger des PC.

1. Energieoptionen von Windows optimieren:

Von dem Windows-Schreibtisch aus ruft man über die Startleiste die Energieoptionen wie folgt auf:

Systemsteuerung / Wartung und Leistung / Energieoptionen

Über die Option “Energiesparmodus ändern” wechselt man in die Ansicht mit einer Auswahl voreingestellter Profile. Hier bietet Windows gewöhnlich drei Energieprofile an: “Ausbalanciert”, “Energiesparmodus” und “Höchstleistung”. Mit einem Klick auf das Auswahlfeld “Energiesparmodus” trimmt das Betriebssystem die Leistung von Windows auf einen möglichst geringen Energieverbrauch hin.

Wer in den erweiterten Einstellungen der Energieoptionen von Windows selbst Hand anlegt, kann weitere Einsparpotenziale anzapfen. So legt man manuell fest, nach welchem Zeitraum sich beispielsweise der Monitor ausschaltet oder der Rechner in den Ruhezustand wechselt.

2. Externe Tools für Energiesparfüchse:

RightMark CPU Clock UtilityWem das Betriebssystem selbst nicht genug Stellschrauben bietet, der kann mit speziellen Helfern wie dem kostenlosen RightMark CPU Clock Utility den Energiebedarf des Prozessors individuell regeln. So lässt sich beispielsweise der CPU untertakten und mit einer besonders niedrigen Betriebsspannung betreiben, was jede Menge Energie spart. Für einfache Arbeiten wie Internetsurfen, Textverarbeitung und Musikwiedergabe reicht selbst diese reduzierte Leistung moderner Prozessoren. Da der Helfer mehrere Energieprofile unterstützt, bastelt man sich den persönlich besten Kompromiss aus Leistung und Stromverbrauch.

Das kostenlose Notebook Hardware Control greift wie RightMark CPU Clock auf die Stromspar-Mechanismen von Prozessoren zu. Darüber hinaus kann das Monitoring-Tool sogar die Leistungsaufnahme von Grafikkarten reduzieren – kompatible Hardware vorausgesetzt. Ein besonders anschaulicher Helfer auf dem Weg zum Stromspar-PC findet sich in LocalCooling. Die Freeware optimiert die Energieverwaltung von Monitor und Rechner und zeigt die eingesparte Stromleistung in Kilowattstunden an.

Investiert man nur einige Minuten in ein sinnvolles Power-Management, so lässt sich der durchschnittliche Stromverbrauch des PCs spürbar drücken. Umweltbewußte Anwender greifen gleich zu einem Notebook, denn die mobilen Rechner sind im Allgemeinen ohnehin auf einen möglichst effizienten Stromverbrauch hin getrimmt.

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